*piep*

Uiha, da ist es doch schon tatsächlich ein viertel Jahr her, dass ich das letzte Mal ein Lebenszeichen von mir gab. Was ist geschehen?

Die Arbeit im Tierpark Greifswald macht großen Spaß, nähert sich aber wahrscheinlich jetzt dem Ende – denn –

Ich habe (m)einen Traumjob (25Std.)  gefunden, bzw. er mich. Mehr dazu mal später, ich möchte noch nicht zu viel verraten.

Auch Corona scheint sich dem Ende zu nähern, glaubt man den Verantwortlichen, die trotz hoher Zahlen Maßnahmen und Regeln reduzieren. Zumindest dieses Ostern verlief bei vielen Menschen offenbar ganz ohne auch nur einen Gedanken an das Virus zu verschwenden. Was in mir einmal mehr misanthropische Züge wachsen lässt – Lächeln, ich kann sie nicht alle töten. Lächeln, ich kann sie nicht alle töten – Ich kann nicht so viel lächeln. In mir sträubt sich alles, mir wird übel, ich bekomme Herzrasen und -schmerzen beim Anblick dieser Völkerwanderungen heute durch Greifswald und rundherum.

Wie sehr sehne ich mich zuryck an menschenleere Strände, ruhige Straßen und all die Gespräche, die ich nicht führen muss; den SmallTalk, den ich nicht halten muss.

Achja – und dann ist da noch dieser Krieg, mitten in Europa. Ich kann mir nicht annähernd vorstellen, wie sich die Russ*innen und Ukrainer*innen fühlen mögen. Ich möchte es mir auch nicht vorstellen, wenn ich ehrlich bin. Vieles im Zusammenhang mit Putins Krieg verstehe ich nicht. Die Menschen verstehe ich nicht.

Mensch, ich versteh*s nicht.

 

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